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Grundkurs 5:
EU-Recherche im Internet
Übersicht über die vorgestellten Suchinstrumente
Thematische
Verzeichnisse (Typ 1)
Suchmaschinen
(Typ 2)
- allgemeine Suchmaschinen
- Meta-Suchmaschinen
- Such-Interfaces
- Spezial-Suchmaschinen
Soziale Suche und
Blog-/Dokumentensuche (Typ 3 + 4)
Semantische Suche
(Typ 5)
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Informationen von der EU im WWW |
Wer sich
intensiver mit der EU beschäftigen möchte oder
muss, der ist gleich aus mehreren Gründen
zwingend auf das Internet angewiesen. Einmal
angesichts der enormen Fülle an Informationen,
die die EU selbst über das World Wide Web zur
Verfügung stellt. Ein Blick etwa auf den
Europaserver "Gateway to the European Union" (http://europa.eu/index_en.htm),
die Website der EU-Kommission (http://ec.europa.eu/index_en.htm)
oder des Europäischen Parlaments (http://tinyurl.com/eot48)
und deren verschiedene Teilbereiche vermittelt
einen ersten exemplarischen Eindruck von Umfang
und Vielfalt dieses Angebots. |
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Informationen über die EU im WWW |
Hinzu kommen die vom Umfang her
auch für Experten praktisch nicht mehr
überschaubaren Informationen über die EU.
So ergibt eine Suche nach dem Suchbegriff "european
union" bei Google Anfang Juni 2008 nicht weniger
als 55 Millionen Treffer! Aber auch allein schon
das nachfolgend grafisch dargestellte Angebot
von Wikipedia (englische Version) zur EU - unter
Nutzung der Suchmaschine Wikimindmap (http://wikimindmap.com/)
- präsentiert sich von überwältigendem Ausmaß.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein Klick auf
die Pluszeichen die entsprechenden Unterzweige
weiter ausdifferenziert und ein Klick auf die
grünen Pfeile eine neue, in vielen Fällen ebenso
komplexe Map mit dem jeweiligen Begriff -
beispielsweise "supranationalism" oder "European
Council" - im Zentrum generiert! |
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EU ändert sich ständig
Web 2.0: neue Quellen |
Ein weiterer Grund,
der die Nutzung des World Wide Web als Basis für
Recherchen zur EU absolut zwingend macht, ist
die ständige Veränderung des
Untersuchungsgegenstands. Wie wir in
Grundkurs 3 ("Wie hat sich die EU entwickelt?")
gesehen haben, ändern sich die Spielregeln mit
jeder neuen Vertragsänderung. Printpublikationen
können mit dieser Geschwindigkeit einfach nicht
Schritt halten.
Für den sich primär mit der EU beschäftigenden
Personenkreis wohl am wenigstens ersichtlich,
von der Sache her gleichwohl besonders bedeutsam,
kommt schließlich ein weiterer Faktor hinzu. Die
Tatsache nämlich, dass mit der Herausbildung des
Web 2.0 völlig neuartige Quellen hinzugekommen
sind, wie beispielsweise Blogs (http://tinyurl.com/5agubc),
Wikis (http://tinyurl.com/6r86ar),
Social Bookmarking-Dienste (http://tinyurl.com/5zbstp)
und viele andere mehr. Diese bieten in vielen
Fällen einen deutlichen Mehrwert, indem sie es
erlauben, Informationen gezielter und schneller
aufzuspüren. Sie sind aber mit den herkömmlichen
Suchinstrumenten, wie beispielsweise Google,
nicht ohne weiteres zu finden. |
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Typen von Suchinstrumenten |
Von den über 500.000
existierenden Suchinstrumenten, die sich in die fünf oben
abgebildeten Typen einteilen lassen, haben sich die letzten drei
- Soziale Suche, Dokumenten- und Blogsuche, Semantische Suche -
erst mit dem Web 2.0 herausgebildet. Der erste Typus,
thematische Verzeichnisse, hat unter geänderten Vorzeichen neue
Bedeutung erlangt (vergleiche etwa Mahalo -
http://mahalo.com/). Genutzt wird aber im Regelfall
nur einer, Suchmaschinen, und hier zum weit überwiegenden Teil
Google als allgemeine Suchmaschine, obwohl die
Spezialsuchmaschinen (Wissenschaftssuche, Literatursuche, Blog-
und Newssuche etc.) im Regelfall weitaus bessere Resultate
erbringen. Die Folge: Die Suchergebnisse, obwohl zum Teil in
immenser Anzahl angezeigt, sind unvollständig und darüber hinaus,
denken Sie noch einmal an die eingangs angesprochenen 55
Millionen Suchergebnisse zur EU, praktisch nicht zu nutzen. |
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Anlage des Grundkurses |
Es würde wenig Sinn
machen, diesen Teil als kommentierte Linkliste zu gestalten.
Eine ganze Reihe dieser Links wären schnell wieder veraltet,
interessante neue hingegen nicht berücksichtigt. Zudem könnte
selbst eine sehr umfassende Liste von Quellen auch nicht
annäherend vollständig sein und alle möglichen (speziellen)
Interessen der potenziellen Nutzer berücksichtigen. Was also tun?
Wenn es offensichtlich keinen Sinn macht, eine Sammlung
zusammenzustellen, warum nicht einfach zeigen, wie man das
selbst macht, so dass jeder - entsprechend seinen ganz
speziellen Bedürfnissen und selbstverständlich tagesaktuell -
sich seine Informationen dauerhaft selbst beschaffen kann. Und
genau das ist die Aufgabe des fünften und letzten Grundkurses im
Rahmen dieses Themenkomplexes zur EU. |
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Gliederung |
Die Vorgehensweise
stellt sich wie folgt dar. Nacheinander werden die fünf Typen
von Suchinstrumenten kurz vorgestellt und anschließend erläutert,
wie Sie damit welche Quellen zur EU finden können. Besonders
ausführlich werden wir uns dabei im Kapitel zu Suchmaschinen mit
den "Spezialisten" beschäftigen, die hervorragende Möglichkeiten
für eine effiziente Recherche bieten.
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[Autor: Prof. Dr. Wolfgang Schumann]
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