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Das Web 2.0 ist
zentral für alle,
die mit Lehren
und Lernen zu tun
haben. Das neue
Lehrer-Paket von
Agora vermittelt
die wichtigsten
Kompetenzen
...mehr
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Grundkurs 5:
EU-Recherche im Internet
Thematische Verzeichnisse (Typ 1)
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geordnet nach Kategorien
Redaktion |
Thematische
Verzeichnisse, der älteste und in den Anfängen
des World Wide Web einzige Typus von
Suchinstrument, zeichnen sich dadurch aus, dass
sie nicht, wie Sie das von Suchmaschinen gewohnt
sind, eine Liste von Webseiten auf der Basis von
Suchbegriffen anzeigen, sondern eine Übersicht
von Quellen zu verschiedenen Themenbereichen,
die nach Kategorien und Unterkategorien
gegliedert sind.
Diese Übersichten werden - dies der zweite
Unterschied zu Suchmaschinen - nicht automatisch
auf der Grundlage von Algorithmen (http://tinyurl.com/58y8ex)
zusammengestellt, sondern von einer Redaktion,
die angesichts des gigantischen Datenbestands im
Web eine rigide Auswahl treffen muss.
Thematische Verzeichnisse können und wollen
deswegen keine Vollständigkeit der Ergebnisse in
dem Sinne anstreben, dass Ihnen möglichst alle
Quellen im Web zu einem Bereich zusammengestellt
werden; ihnen geht es vielmehr um Qualität statt
Quantität. |
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Beispiel: Google Verzeichnis |
Sehen wir
uns am Beispiel des Google Verzeichnisses -
nicht der Google Suchmaschine - an, wie das
Vorgehen mit diesem Instrument aussieht und
welche Ergebnisse wir erhalten. Wir surfen
zunächst zum Google Verzeichnis, dessen
englische Version Sie unter der Adresse
http://www.google.com/dirhp finden,
und dessen Eingangsseite Sie nachstehend
abgebildet sehen. |
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Zum EU-Teil
gelangen Sie, indem Sie sich beginnend mit der
Kategorie Society so durch die weiteren
Unterkategorien klicken, wie auf dem oberen
Screenshot gezeigt. Er ist wie folgt aufgebaut (der
folgende Screenshot zeigt nur einen Teil der
Seite): |
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Vorzüge thematischer Verzeichnisse |
Als
Suchergebnis
bekommen Sie hier nicht, wie bei der Google Suchmaschine, eine
ungeordnete Liste von fast 55 Millionen Suchresultaten
präsentiert, sondern eine noch einigermaßen überschaubare Anzahl
von Ergebnissen, wohlgeordnet in verschiedene Unterkategorien,
was Ihnen die Arbeit in zweifacher Hinsicht erleichtert. Einmal
dadurch, dass Sie nun gezielt zu dem Teilbereich springen können,
für den Sie sich interessieren. Zum anderen finden Sie dort dann
jeweils im wahrsten Sinne des Wortes handverlesene Quellen,
häufig sogenannte Portale, die sich bemühen, den jeweiligen
Sachbereich möglichst umfassend zu erschließen. In vielen Fällen
erspart Ihnen das zeitaufwändiges weiteres Suchen. |
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gut für Einstieg und Orientierung |
Thematische
Verzeichnisse eigenen sich deswegen in ganz besonderer Weise,
wenn Sie beginnen, sich mit der EU oder einem größeren
Teilbereich, wie einem bestimmten Politikfeld, dem
Institutionengefüge, der Geschichte, der Erweiterung, der
Verfassungsdiskussion etc. auseinanderzusetzen. Sie helfen Ihnen,
das Terrain abzustecken und machen Sie auf wichtige Teilaspekte,
Diskussionsstränge, aber auch Quellensammlungen aufmerksam.
Beispiele für empfehlenswerte Verzeichnisse sind: |
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gute thematische Verzeichnisse |
Google Directory:
http://www.google.com/dirhp
qualitativ gute und quantitativ mit die umfangreichste
Quellensammlung
Librarians‘ Internet Index:
http://lii.org
sehr
kleine Sammlung, aber mit hochwertigen Quellen, die auch in
einer kurzen Zusammenfassung vorgestellt werden
Mahalo:
http://mahalo.com/
vereint
Elemente eines Verzeichnisses mit denen einer Suchmaschine sowie
einer "sozialen" Komponente (Nutzer können Quellen vorschlagen)
Open Directory Project:
http://www.dmoz.org/
das
größte und umfassendste manuell betreute Verzeichnis im Web |
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Defizite |
Neben den oben
angesprochenen Vorzügen weisen thematische Verzeichnisse als
Suchhilfen auch Defizite auf. Sie decken einmal nur einen
kleinen Teil der zum entsprechenden EU-Themenbereich im Web
vorhandenen Quellen ab. Außerdem versagen sie dann, wenn Sie
speziellere Suchbedürfnisse haben. Versuchen Sie einmal, mit
einem Verzeichnis Quellen zur EU-Erweiterung zu finden, die der
Situation nach den Wahlen in Serbien - einem potenziellen
Kandidatenland - gewidmet sind. Das wäre ein hoffnungsloses
Unterfangen. Genau hier nun kommen Suchmaschinen ins Spiel ...
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[Autor: Prof. Dr. Wolfgang Schumann]
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