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Das Web 2.0 ist
zentral für alle,
die mit Lehren
und Lernen zu tun
haben. Das neue
Lehrer-Paket von
Agora vermittelt
die wichtigsten
Kompetenzen
...mehr
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Grundkurs 5:
EU-Recherche im Internet
Suchmaschinen (Typ 2)
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Merkmale von Suchmaschinen
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Suchmaschinen zeichnen sich durch
ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit aus. Sie
geben einfach Ihren Suchbegriff oder Ihre
Suchbegriffe ein und erhalten sodann eine Liste
von Ergebnissen mit Links zu Websites, die diese
Begriffe enthalten. Bei der enormen Vielzahl der
Suchresultate - denken Sie noch einmal an die
rund 55 Millionen Ergebnisse zu "european union"
bei Google - kommt der Frage, wie deren Relevanz
bestimmt wird und welche deshalb auf den ersten
Ergebnisseiten angezeigt werden, entscheidende
Bedeutung zu. Die überwiegende Mehrheit der
Nutzer sieht sich nämlich nur die ersten ein,
zwei Seiten an.
Diese Anordnung erfolgt mit Hilfe von
ausgeklügelten Algorithmen, die sich je nach
Suchmaschine zum Teil gravierend unterscheiden,
was zur Folge hat, dass bei der gleichen Suche
die ersten Ergebnisseiten schon bei den
allgemeinen Suchmaschinen, wie beispielsweise
Google (http://www.google.com),
Ask (http://www.ask.com), Windows Live Search (http://www.live.com)
oder Yahoo! (http://search.yahoo.com),
völlig anders aussehen, also nur wenige
Übereinstimmungen in den angezeigten Quellen
aufweisen. Bei
den "Spezialisten", die ja in unterschiedlichen
Segmenten (Blogs, Nachrichten, Literatur etc.)
suchen, erhalten Sie ohnehin jeweils völlig
unterschiedliche Ergebnisse. |
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Unterkategorien |
Suchmaschinen lassen sich in vier
Unterkategorien aufteilen:
1) Allgemeine
Suchmaschinen, die
beanspruchen, das Web über die gesamte Breite
seiner Inhalte und Informationsfülle abzudecken.
Beispiele dafür bilden unter anderem Google,
Ask, Windows Live Search und Yahoo.
2) Meta-Suchmaschinen: Sie durchsuchen
gleichzeitig die Datenbestände von mehreren
anderen Suchmaschinen, wie beispielsweise der
oben genannten großen vier - manchmal aber auch
weit über ein Dutzend weiterer -, und
präsentieren Ihnen diese gemeinsam, geordnet
nach eigenen Algorithmen. Eine Suche mit Aftervote (http://aftervote.com),
einer Meta-Suchmaschine, die gleichzeitig
Google, Yahoo! und Windows Live abfragt, soll
deutlich machen, was das bedeutet und wo die
Vorzüge liegen. Gesucht wurde nach "eu
enlargement serbia". |
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Vorzüge von Meta-Suchmaschinen |
Der
Screenshot zeigt Ihnen die Ergebnisse 4-7 von
der ersten Seite. Wenn Sie die Icons auf der
rechten Seite jedes Suchresultats betrachten,
sehen Sie, dass das 4. Ergebnis in Aftervote bei
Google an dritter und Windows Live Search an
vierter Stelle auftauchen würde - bei Yahoo!
hätten Sie es gar nicht gefunden! Das fünfte
Ergebnis, "No welcome for Serbia in the EU",
wäre bei einer Suche mit Yahoo! an zweiter
Stelle angezeigt worden - bei Google und Windows
Live Search hätten Sie es nie zu sehen bekommen!
Mit anderen Worten: Meta-Suchmaschinen sorgen
dafür, dass Ihnen viel weniger wichtige
Resultate durch die Lappen gehen und machen Ihre
Arbeit effizienter, weil Sie nicht drei, vier
oder noch mehr Suchmaschinen nacheinander
durchsuchen müssen. Darüber hinaus bieten einige
davon weitere sehr nützliche Zusatzfunktionen -
mehr dazu weiter unten -, so dass Sie in den
weitaus meisten Fällen damit besser fahren als
etwa mit Google. |
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Zeit sparen mit Such-Interfaces
Spezial-Suchmaschinen |
3) Als zeitsparend erweisen sich auch Such-Interfaces,
mit deren Hilfe Sie von einer Stelle aus und mit einer
einmaligen Eingabe Ihrer Suchbegriffe nacheinander zum Teil
Hunderte von Suchmaschinen abfragen können. Ein Beispiel dieser
Unterkategorie ist Intelways (http://www.intelways.com). Derartige Such-Interfaces
bieten Ihnen im übrigen auch Zugriff auf zahlreiche
Spezial-Suchmaschinen.
4) Diese so
genannten "Verticals", Spezialisten für bestimmte Arten
von Medien (Blogs, News, Videos, Bilder etc.) oder Bereiche (Gesundheit,
Einkaufen, Recht, Wissenschaft, Literatur etc.) offerieren
naturgemäß in ihrem Segment sehr viel relevantere Ergebnisse als
allgemeine Suchmaschinen und sind deswegen in vielen Fällen
eindeutig vorzuziehen.
Sehen wir uns
nachfolgend die Handhabung dieser verschiedenen Unterkategorien
von Suchmaschinen sowie Ihre Vorzüge und Nachteile etwas näher
an und beginnen zunächst mit den allgemeinen Suchmaschinen. |
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Handhabung |
1) Allgemeine Suchmaschinen
Entscheidend für das Erzielen guter
Resultate mit allgemeinen Suchmaschinen ist, dass Sie
grundsätzlich die fortgeschrittene Suche nutzen. Das heißt, Sie
sollten nie so vorgehen, wie im nachstehenden Screenshot gezeigt
- und wie das leider die weitaus überwiegende Mehrheit der
Nutzer tut. |
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erweiterte Suche verwenden |
Der Grund
dafür ist ganz einfach. Wenn Sie Ihre Suchbegriffe nacheinander
auf der Google-Startseite eingeben, werden sie automatisch mit
UND verknüpft. Das heißt, Google sucht Quellen bei denen
irgendwo "eu" und irgendwo "enlargement" und irgendwo "serbia"
und irgendwo "elections" vorkommt. Das ist aber nicht das, was
Sie wollen, und endet damit, dass Sie eine Überfülle von 310.000
zumeist für Sie irrelevante Resultate angezeigt bekommen.
Wechseln Sie also von der Google-Startseite, bevor Sie beginnen,
Ihre Suchbegriffe einzugeben, immer erst mit einem Klick auf
"Advanced Search" oder "Erweiterte Suche". Dort können Sie der
Suchmaschine sehr viel präziser "erklären", was Sie suchen.
Sehen Sie sich dazu den nachfolgenden Screenshot an. |
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Funktion der Filter |
Im Klartext
heißt die mit Hilfe von verschiedenen Filtern zusammengesetzte
Anweisung an Google nun: Suche Quellen mit dem exakten Ausdruck
"eu enlargement" (1) - also nicht eu UND enlargement -, die
außerdem die Begriffe serbia UND elections (2), aber nicht den
Begriff kosovo (3) enthalten und im letzten Monat aktualisiert
wurden (4). Und jetzt sehen Sie sich die Auswirkungen auf die
Ergebnisse an: |
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mehrere Suchmaschinen benutzen |
Aus rund
310.000 sind 139 - und nun nahezu durchgängig hochgradig für
Ihre Fragestellung relevante - Resultate geworden! Und wenn Sie
ergänzend noch einen oder mehrere weitere Filter eingesetzt
hätten (Sprache, Dateiformat etc.), hätte sich diese Anzahl noch
weiter reduzieren lassen.
Hervorzuheben ist, dass alle allgemeinen Suchmaschinen diese
fortgeschrittene Suche bieten. Und Sie sollten sich bei
wichtigen Recherchen nie auf nur eine Suchmaschine verlassen.
Den Grund dafür haben Sie schon oben kennengelernt - die
Tatsache, dass sich aufgrund unterschiedlicher Algorithmen die
Suchresultate unterscheiden. |
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Vor- und Nachteile |
Die Vorzüge der Suche mit allgemeinen Suchmaschinen liegen
vor allem darin, dass Sie - wenn Sie die fortgeschrittenen
Suchfunktionen nutzen - auch sehr spezielle Suchen erfolgreich
durchführen können, was in dieser Form mit thematischen
Verzeichnissen nie möglich wäre. Auch die Chance, einen
möglichst umfassenden Überblick über die für Ihre Recherchen
einschlägigen Quellen zu gewinnen, liegt um ein Vielfaches höher
als bei Verzeichnissen. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie
mehrere allgemeine Suchmaschinen abfragen.
Allerdings verbindet sich dies auch mit einem nicht
unerheblichen Zeitaufwand. Und genau hier kommen die im nächsten
Abschnitt zu besprechenden Meta-Suchmaschinen ins Spiel. Vorab
aber noch ein kurzer Blick auf die besten allgemeinen
Suchmaschinen. Der jeweilige Link führt Sie direkt zur
fortgeschrittenen Suche. |
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große allgemeine Suchmaschinen |
Ask:
http://tinyurl.com/2l5zxr
deutlich andere Algorithmen als
Google (mehr Klasse als Masse); sehr gute Möglichkeiten,
Ergebnisse weiter einzuschränken
Exalead:
http://tinyurl.com/53yole
interessante Alternative zu
Google; sehr gute Funktionalitäten in der fortgeschrittenen
Suche
Google:
http://tinyurl.com/6rb
Suchmaschine mit dem weitaus
größten Index (stark auf Linkhäufigkeit abstellend) und nach wie
vor sehr guten Resultaten
Windows Live Search:
http://tinyurl.com/4jy273
auch eine häufig genutzte
allgemeine Suchmaschine ...
Yahoo!:
http://tinyurl.com/qj6xu
ebenfalls großer Index; leicht zu
handhabende und ausgefeilte fortgeschrittene Suche |
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Handhabung |
2) Meta-Suchmaschinen
Mit Meta-Suchmaschinen sucht man kurz gesagt genauso wie mit
allgemeinen Suchmaschinen. Allerdings steht nur bei ganz wenigen
Meta-Suchmaschinen eine fortgeschrittene Suche zur Verfügung.
Der Grund dafür ist, dass es durch die gleichzeitige Abfrage
mehrerer unterschiedlicher Datenbestände notwendig ist,
gleichsam auf kleinstem gemeinsamem Nenner zu operieren und auf
die speziellen Filtermöglichkeiten, die sich zwischen
Suchmaschinen wie Google, Ask oder Yahoo! unterscheiden, zu
verzichten.
Geben Sie also, wie der nachstehende Screenshot für Clusty zeigt,
Ihre Suchbegriffe in das Suchfeld auf der Eingangsseite ein.
Lassen Sie die Auswahlmöglichkeiten über dem Suchfeld (web,
news, images etc.) zunächst außer Acht, belassen die
Standardeinstellung (web) und klicken auf "Search". Dann
erhalten Sie die folgende Ergebnisliste mit den in diesem Fall
177 Topergebnissen: |
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Suchergebnisse anpassen |
Was zunächst
auffällt ist der linke Teil des Fensters, der diese Resultate in
so genannte Cluster einteilt. Das sind relativ eng verwandte
Resultate, die ähnliche Schwerpunkte aufweisen. Dabei handelt es
sich um eine enorm hilfreiche Funktion, weil Sie Ihnen
ermöglicht, sich mit einem Mausklick auf den entsprechenden Link
gleich auf die wenigen Resultate aus einem bestimmten Cluster zu
konzentrieren.
Wenn Sie sich also beispielsweise zunächst einmal der Situation
in Irland zuwenden möchten, klicken Sie auf den Link "Ireland is
the only country" - dann werden im rechten Teil des Fensters nur
noch die acht Ergebnisse aus diesem Cluster angezeigt. Damit
können Sie in vielen Fällen enorm Zeit sparen.
Daneben gibt es aber noch weitere sinnvolle und interessante
Möglichkeiten, die Ergebnisse einzugrenzen und Ihren
Bedürfnissen anzupassen. Nehmen wir an, Ihnen geht es vor allem
um die aktuelle Diskussion über das irische Referendum. Dann
würden Sie oben über dem Suchfeld statt "web" die Option "news"
auswählen. |
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Vor- und Nachteile |
Wo liegen die Vorzüge und Defizite der Suche mit Meta-Suchmaschinen?
Sie liegen einmal darin, dass die Gefahr wesentlich geringer ist,
dass Ihnen wichtige Resultate entgehen. Außerdem stellen die
zahlreichen Zusatzfunktionen, wie ich Sie exemplarisch anhand
von Clusty erläutert hatte, sehr hilfreiche Möglichkeiten zur
Verfügung, den Suchprozess zu effektivieren und abzukürzen.
Aus diesem Grund ist es in den meisten Fällen empfehlenswert,
nicht mit einzelnen allgemeinen Suchmaschinen, sondern mit Meta-Suchmaschinen
zu arbeiten, es sei denn, Sie wollen eine sehr spezielle und
komplexe Suche durchführen, bei der Sie zwingend auf die Filter
der fortgeschrittenen Suche, wie sie Google & Co. bieten,
angewiesen sind. Empfehlenswerte Meta-Suchmaschinen sind: |
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gute Meta-Suchmaschinen |
Aftervote:
http://aftervote.com
durchsucht
Google, Windows Live und Yahoo!; kein Clustering, aber "soziale"
Elemente, das heißt, Nutzer können Suchergebnisse kommentieren
und Reihung beeinflussen
Allplus:
http://www.allplus.com
durchsucht alle vier großen
allgemeinen Suchmaschinen (Ask, Google, Windows Live, Yahoo!);
bietet Clustering und grafisches Clustering!
Clusty:
http://clusty.com
Meta-Suche mit Clustering-Funktion
metacrawler:
http://www.metacrawler.com
durchsucht neben den vier großen
noch eine ganze Reihe anderer Suchmaschinen und bietet Web,
Bilder, Audio, Video, News Suche und mehr; kein Clustering, aber
recht gute fortgeschrittene Suche |
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Handhabung |
3) Such-Interfaces
Wie sucht man mit Such-Interfaces? Sie beginnen wie üblich mit
der Eingabe Ihrer Suchbegriffe ins Suchfeld (1). Anschließend
wählen Sie eine der großen Kategorien aus - in unserem Beispiel
wird "News" gewählt (2). Sodann können Sie bei Intelways noch
rechts ein Land auswählen (3) und klicken schließlich auf die
(News-) Suchmaschine, die Sie verwenden wollen. Wir wählen
Google Archive (4), aus, das eine besonders interessante
Funktion bietet. |
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Google Archive |
Google Archive
zeigt Ihnen die "News" auf einer Zeitleiste an, auf die Sie
klicken können, um sich die Resultate zu einem bestimmten
Zeitraum in chronologischer Reihenfolge anzeigen zu lassen. In
unserem Beispiel wäre es so kinderleicht, die gesamte Diskussion
über den Lissaboner Vertrag in Irland im Jahr 2008
nachzuvollziehen. Eine Möglichkeit, von der man als
Wissenschaftler eigentlich nur träumen kann! |
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Vor- und Nachteile |
Wo liegen die Vorzüge und Defizite der Arbeit mit
Such-Interfaces? Der entscheidende Vorzug von Such-Interfaces
ist, dass Ihnen von einer Stelle aus Hunderte von Spezialisten,
von denen wir einige noch im anschließenden Abschnitt
kennenlernen werden, zur Verfügung stehen: Nachschlagewerke,
News, soziale Suchmaschinen, Wissenschaftssuchmaschinen etc.
Der einzige Nachteil besteht eigentlich darin, dass man Gefahr
läuft, zu viele auszuprobieren und damit Zeit zu verlieren.
Außerdem können Sie nicht auf die komplexen Filterfunktionen
einer fortgeschrittenen Suche zurückgreifen, die bei sehr
speziellen Suchen notwendig sind. Empfehlenswerte
Such-Interfaces sind: |
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gute Such-Interfaces |
Intelways:
http://intelways.com
Spickr:
http://tinyurl.com/4g9zy4
Trovando:
http://www.trovando.it
Whonu:
http://www.whonu.com |
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kleiner Ausschnitt |
4) Spezial-Suchmaschinen
Bei der
überwiegenden Mehrheit der über 500.000 existierenden
Suchmaschinen handelt es sich um Spezial-Suchmaschinen, die
praktisch alle Medientypen (Video, Audio, Blogs etc.) und
Bereiche (Wissenschaft, Recht etc.) abdecken. Wir müssen uns
deswegen an dieser Stelle auf einen winzigen Ausschnitt
derjenigen konzentrieren, die für die EU-Recherche besondere
Bedeutung besitzen:
- Wissenschaftssuchmaschinen
- Nachschlagewerke und Enzyklopädien
- News-Suchmaschinen
- Literatursuchmaschinen
-
EU-Datenbanken |
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Handhabung |
4.1) Wissenschaftssuchmaschinen
Wie sucht man mit Wissenschaftssuchmaschinen? Grundsätzlich
genauso wie mit den allgemeinen Suchmaschinen, und das heißt
auch, dass Sie - ebenso wie bei diesen - jeweils die
fortgeschrittene Suche nutzen sollten. Im nachfolgenden Beispiel,
Scirus (http://scirus.com)
- dem wohl bekanntesten und besten Vertreter seiner Spezies -,
heißt das, dass Sie von der Eingangsseite mit einem Klick auf
"Advanced Search" zunächst direkt dorthin springen sollten.
Das dann erscheinende Fenster bietet Ihnen eine Fülle von
Filtern, von denen der folgende Screenshot nur einen Ausschnitt
zeigt. Sowohl die Auswahlmöglichkeiten über die Dropdown-Felder
im oberen Teil (1), als auch die darunter angezeigten
Auswahlfelder (2) lassen sofort erkennen, dass es sich um eine
Wissenschaftssuchmaschine handelt, die die speziellen
Anforderungen und Bedürfnisse in diesem Bereich kennt und
berücksichtigt (Suche nach Titel einer wissenschaftlichen
Zeitschrift, einem Autor, der ISBN etc.). |
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auf wissenschaftliches Arbeiten zugeschnitten |
Das wird noch
deutlicher, wenn Sie einen Blick auf einen Ausschnitt der
Resultate zu unserer Beispiel-Anfrage nach dem Lissaboner
Vertrag werfen. Wie Sie unschwer erkennen können (1), handelt es
sich dort, ganz anders als etwa bei Google, in der Tat um
dezidiert wissenschaftliche Quellen, wie Artikel, Bücher etc.
Beachten Sie auch die Möglichkeiten, über die Cluster (2) Ihre
Suche zu verfeinern sowie die Suchresultate per E-Mail zu
verschicken, zu speichern oder zu exportieren (3) und direkt in
Ihr Manuskript einzubinden. |
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Vorteile |
Die Frage nach
den Vorzügen der Suche mit Wissenschaftssuchmaschinen ist damit
bereits beantwortet. Ihre Nutzung für einen Fachartikel, eine
Abschlussarbeit oder größere Publikation zu einem (EU-)Thema ist
absolut zwingend, um den Forschungsstand zur jeweiligen Thematik
aufzuarbeiten. Folgende Vertreter sind besonders zu empfehlen: |
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gute Wissenschafts-suchmaschinen |
Google
Scholar:
http://scholar.google.com
nicht ganz so gut wie Scirus, aber als ergänzendes Tool sehr
geeignet
Scientific Search Engines:
http://www.llek.de/english
umfangreiche Sammlung von Wissenschaftssuchmaschinen
Scirus:
http://scirus.com
der Klassiker |
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Wikipedia und Co. |
4.2) Suchmaschinen für Enzyklopädien
Seien wir ehrlich - kurz mal nachschlagen zu können, das gehört
bei der Beschäftigung mit der EU, einem Gegenstand, der sich in
ständigem Wandel befindet, auch für die Profis zu einer der
herausragenden Möglichkeiten, die das Web bietet. Wie viele
Abgeordnete hat gerade das Europäische Parlament? Wie heißt noch
mal die schwedische Kommissarin? Wer hatte vor zwei Jahren die
Ratspräsidentschaft inne? Was sah der Werner-Plan vor? - Das
alles und noch viel mehr kann sich kein Mensch merken.
Dennoch werden derartige Informationen ständig benötigt - und
sind glücklicherweise auch im Web per Mausklick verfügbar. Eine
der umfangreichsten derartigen Informationsquellen mit einer
unglaublichen Fülle von Beiträgen gerade zur EU stellt die
englische Sprachversion von Wikipedia dar. Dass Wikipedia und
andere Enzyklopädien nicht die ausführliche Beschäftigung mit
wissenschaftlicher Literatur ersetzen können, wollen und sollen,
sondern diese im eben beschriebenen Sinne ergänzen, versteht
sich dabei (hoffentlich) von selbst.
Zwei besonders interessante Zugänge und Suchmöglichkeiten zu
dieser größten Enzyklopädie im Web werden nachfolgend
vorgestellt, bevor wir dann noch auf einige andere, gerade mit
Blick auf den Informationsbestand zur EU empfehlenswerte Quellen
zu sprechen kommen. |
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Handhabung |
Powerset - semantische Suche in und mit Wikipedia
Die Handhabung von Powerset (http://www.powerset.com)
für Wikipedia ist denkbar einfach; sie geben wie üblich einfach
Ihre Suchbegriffe in das Suchfenster auf der Eingangsseite ein
und klicken dann auf "Search". Die besten Resultate erhalten Sie,
wenn Sie zunächst mit Ihrer Suche allgemeiner bleiben und Ihre
Er-gebnisse dann erst nach und nach weiter einschränken. Bleiben
wir deswegen für das nachfolgende Beispiel bei dem wenige Tage
vor dem Referendum in Irland, im Juni 2008, besonders aktuellen
Suchbegriff "lisbon treaty". |
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semantische Suche als Hilfe |
Die
Ergebnisliste dazu, deren oberer Teil sich auf die gerade
laufenden Diskussionen des Gegenstands auf Wikipedia bezieht und
uns hier nicht interessieren muss, sieht auf den ersten Blick
nicht sehr spektakulär aus - und ist es auch nicht. Die einzige
Besonderheit besteht darin, dass Sie über das nach unten
gerichtete Dreieck links neben jedem Resultat jeweils eine
Vorschau dazu einblenden können.
Wirklich spektakulär präsentiert sich dann allerdings die
Darstellung der einzelnen Resultate. Powerset geht nämlich
sozusagen mit Ihnen in die verschiedenen Wikipedia-Artikel
hinein und zeigt Ihnen auf der rechten Seite die Resultate
seiner eingehenden semantischen, ein Stück weit sinnverstehenden
Analyse des Beitrags (Factz), die dessen Auswertung für Ihre
Zwecke vor allem bei längeren Texten enorm erleichtern kann.
Deswegen: Powerset unbedingt einmal auszuprobieren! |
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Handhabung |
Wikimindmap
- Wikipedia-Beiträge zu einem Thema als Mindmap
Visuell besonders spektakulär präsentiert sich Wikimindmap (http://www.wikimindmap.org).
Neben der Eingabe der Suchbegriffe ("lisbon treaty") müssen Sie
hier noch aus dem Dropdown-Feld die Sprachversion von Wikipedia
auswählen, in der Sie suchen wollen. Das Ergebnis sieht wie
folgt aus: |
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Vorteile von Wikimindmap |
Unsere
Suchbegriffe werden im Zentrum einer Mindmap (1) angezeigt. Die
Hauptzweige zeigen die Artikel an, die sich darauf beziehen. Ein
Klick auf das Pluszeichen öffnet die Hauptzweige weiter und
differenziert ihre Inhalte aus (2). Wenn Sie mit der Maus direkt
auf einen Begriff klicken, wird der entsprechende
Wikipedia-Artikel angezeigt (3); klicken Sie auf die grünen
Pfeile, wird eine neue Map mit dem Gegenstand des Hauptzweiges
im Mittelpunkt generiert (4).
Eine Spielerei? Keinesfalls! Vielmehr eine enorme Hilfe,
beispielsweise um schnell einen Überblick über die wichtigsten
Aspekte eines Themas zu erhalten und so in einem Bruchteil der
sonst erforderlichen Zeit einen Zugang zu dem Gegenstand zu
gewinnen. Gerade für die Erschließung des komplexen EU-Systems
eine unschätzbare Hilfe! |
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weitere Enzyklopädien |
Natürlich gibt es nicht nur Wikipedia; der Bestand an
Nachschlagewerken im Web ist vielmehr nahezu unüberschaubar.
Allerdings sind viele entweder kostenpflichtig oder liefern nur
kurze, oberflächliche Informationen zur EU. Deswegen wollen wir
es mit dem Hinweis auf zwei - allerdings wirklich hervorragende
- zusätzliche Enzyklopädien belassen. Die drei zusammen werden
Ihren EU-Nachschlagebedarf decken:
Answers.com:
http://www.answers.com
liefert fundierte Informationen;
enthält häufig auch - aber nicht nur - den entsprechenden
Wikipedia-Artikel
Europa Glossary:
http://tinyurl.com/5a7cku
exzellentes spezielles
Nachschlagewerk zu wichtigen EU-Begriffen
Wikipedia:
http://en.wikipedia.org
der Klassiker |
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News-Suche für EU-Recherche entscheidend
Addict-o-matic |
4.3) News-Suchmaschinen
Dass gerade bei
einem sich so rasch verändernden Gegenstand wie der EU der
detaillierten und umfassenden Recherche aktueller Vorgänge eine
außerordentliche Bedeutung zukommt, dürfte ebenso offensichtlich
sein wie die Tatsache, dass es gerade hier der Spezialisten
bedarf. Und die existieren in der Tat zuhauf, etwa von den
beiden großen allgemeinen Suchmaschinen: Google News (http://news.google.com)
und Yahoo! News (http://news.yahoo.com).
Aber warum sollte man sich mit der zweitbesten Lösung
zufriedengeben, wenn eine noch viel bessere Möglichkeit
existiert, News zu recherchieren, nämlich eine Art Meta-News-Suchmaschine.
Eine der besten ist , die Sie unter
http://addictomatic.com finden. Ihre wesentlichen
Vorzüge:
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Sie bedient sich aus zahlreichen
unterschiedlichen Quellen und aggregiert damit eine Vielfalt von
Informationen bequem an einer Stelle für Sie. |
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Sie greift des weiteren auf "soziale"
Quellen, wie den Bookmarkdienst del.icio.us oder Diig, zurück,
bei denen sich vor allem von anderen Internetnutzern als
besonders wichtig und interessant eingestufte Artikel, Berichte,
Quellen finden. |
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Es werden auch Blogbeiträge
durchsucht, die in einer ganzen Reihe von Bereichen und Ländern
die traditionellen Medien nicht nur ergänzen, sondern Ihnen zum
Teil schon den Rang abgelaufen haben. |
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Sie bezieht nicht nur Textbeiträge,
sondern auch einschlägige Fotos oder Videos ein, die Eindrücke,
zum Beispiel im Rahmen einer Präsentation, vermitteln können,
wie das reiner Text nicht vermag. |
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gute News-Suchmaschinen |
Addict-o-matic:
http://addictomatic.com
Google News Archive Search:
http://news.google.com/archivesearch
wie oben gesehen exzellent
geeignet, um die Entwicklung der Nachrichtenlage zu einem Thema
über einen längeren Zeitraum zu verfolgen
Surchur:
http://surchur.com
weist ähnliche Funktionen auf wie
Addict-o-matic, arbeitet aber auf der Grundlage anderer Quellen |
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Euractiv und EU-Observer |
EU-Nachrichtendienste: Euractiv und EU-Observer
Über die empfohlenen News-Suchmaschinen hinaus möchten wir Sie
noch auf zwei spezielle EU-bezogene Dienste aufmerksam machen,
die weitaus mehr bieten als nur EU-(News-)Suche, nämlich ein
umfassendes Bündel von aktuellen Informationen, Dossiers und
Analysen. Um dieses hervorragende Angebot müssen Sie sich noch
nicht einmal selbst bemühen, sondern es wird Ihnen per
Newsletter oder RSS-Feed automatisch frei Haus geliefert. Wer
sich mit der EU intensiver befasst, sollte diese Dienste
unbedingt abonnieren:
Euractiv:
http://www.euractiv.com
EU-Observer:
http://euobserver.com |
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Einführung |
4.4) Literatursuchmaschinen
Wer sich wissenschaftlich mit der EU beschäftigen will, der muss
selbstverständlich die vorhandene Literatur zur Kenntnis nehmen.
Diese gezielt und umfassend zu einem bestimmten Gebiet zu finden,
ist heutzutage ohne Hilfe des Web praktisch nicht mehr möglich.
Natürlich existieren zahlreiche (digitale) Fachbibliotheken, in
denen Literatur zu unserem Gegenstand aus der Perspektive
unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen gezielt
gesammelt wird. Diese hier zu behandeln, ist nicht möglich und
auch nicht notwendig, denn mit dem Zugang zur
EU-Literaturrecherche über Ihre jeweiligen Fächer dürften Sie
ohnehin vertraut sein.
Wir möchten uns deswegen an dieser Stelle auf eine ganz
herausragende Literatursuchmaschine konzentrieren, die von ihren
Beständen her so breit und umfassend angelegt ist, dass Sie mit
ihrer Hilfe über Fächergrenzen hinweg die meisten Titel zu Ihren
jeweiligen Interessens- und Arbeitsgebieten zuverlässig finden
werden. Außerdem bietet sie noch zahlreiche zusätzliche
Funktionen an, die weit über die reine Recherche hinausgehen und
zum Beispiel das Anlegen von Literaturlisten auch online
erlauben und Ihnen zudem einfache Exportmöglichkeiten dieser
Bibliographien in Ihre gewohnte Textverarbeitung bieten.
Insofern werden Sie wirklich nur in wenigen Fällen mehr als den
nachstehend vorgestellten Online-Dienst benötigen. Und die
eventuell bestehenden Lücken sollten sich problemlos mit der
Nutzung einer der weiter oben behandelten
Wissenschaftssuchmaschinen, wie insbesondere Scirus, schließen
lassen. |
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Worldcat
Handhabung |
Worldcat oder 1.2
Milliarden auf einen Streich
Das eben Gesagte wird
dadurch unterstrichen, dass Worldcat (http://www.worldcat.org)
einen Bestand von sage und schreibe 1.2 Milliarden Titeln (Juni
2008) durchsucht. Dieser umfasst schwerpunktmäßig Monografien
und Beiträge in Zeitschriften; aber auch nach einschlägigen DVDs
oder CDs können Sie fahnden.
Doch surfen wir endlich zu Worldcat, und das erste, was Sie dort
tun sollten, ist, sich einen - völlig kostenlosen - Account
anzulegen, der Ihnen Zugriff auf die fortgeschrittenen
Funktionen, wie beispielsweise das Anlegen und Speichern von
Bibliographien, bietet. Sie können, wenn Sie mögen, auch ein
Foto von sich hochladen, einige Zeilen zu sich und Ihren
Interessensgebieten schreiben und so ein Profil einstellen, das
dazu beitragen kann, Kolleginnen oder Kollegen mit ähnlichen
Arbeitsgebieten zu finden. Damit hätten Sie etwa Zugriff auf
unsere aktuelle Bibliographie zu den EU-Westbalkan-Beziehungen (http://tinyurl.com/5t84dp)
- ohne selbst auch nur einen Titel recherchiert zu haben!
Nachdem Sie eingeloggt sind und Ihr Profil fertiggestellt haben,
sollten Sie, wie Sie das schon von den allgemeinen Suchmaschinen
kennen, mit einem Klick auf "Advanced Search" zur
fortgeschrittenen Suche wechseln und dort Ihre Suchbegriffe in
die entsprechenden Felder eingeben sowie gegebenenfalls Filter
nutzen. Wir haben als Beispiel die Begriffe "eu western balkans"
in das Feld "Key" eingetragen sowie den Zeitfilter auf 2004-2008
eingestellt. Das ergibt folgende, von der Relevanz her rundum
überzeugende Resultate: |
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Funktionen von Worldcat |
Auch hier wird,
wie Sie auf der linken Seite erkennen können, unter
verschiedenen Gesichtspunkten (Autor, Format, Jahr etc.)
geclustert (1), was Ihre Arbeit erheblich erleichtern kann. Das
Dropdown-Feld in der Mitte offeriert die Möglichkeit, einzelne
Titel anzukreuzen und Sie dann in eine bestehende oder neu
anzulegende Literaturliste aufzunehmen (2).
Nun ist es offensichtlich in vielen Fällen nicht möglich, allein
auf der Grundlage des Titels zu entscheiden, ob ein Buch oder
ein Artikel Ihr Erkenntnisinteresse trifft und von daher in eine
derartige Liste aufgenommen werden sollte. Dazu wären weitere
Informationen, wie beispielsweise das Inhaltsverzeichnis und/oder
ein Abstract erforderlich. Auch diesbezüglich hilft Ihnen
Worldcat weiter. Sehen Sie sich dazu den nachstehenden
Screenshot an, der die Seite zeigt, auf die ich mit einem
Mausklick auf den an zweiter Stelle angezeigten Titel, "The EU
and Romania: accesssion and beyond" gelangt bin. |
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Details zu den Publikationen |
Sie enthält
ausführliche bibliographische Angaben (1). Im zweiten Teil von
oben (2) findet man eine Vielzahl von Optionen zum angezeigten
Titel (Vorschau in Google Books, Zuweisen zu einer Liste oder
Bookmarken der Seite mit einem der sozialen Bookmarkdienste) und
verschiedene Registerkarten mit weiterführenden Informationen
(3). Hier ist die Registerkarte "Details" ausgewählt (4), die
das Inhaltsverzeichnis der Monografie zeigt. Auf dieser
Grundlage lässt sich in der Tat eine Bibliographie
zusammenstellen, die sehr präzise Ihre Bedürfnisse trifft. Mehr
Möglichkeiten werden Sie im Bereich der Literaturrecherche zur
EU im Regelfall nicht benötigen. |
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Überblick |
4.5) EU-Datenbanken
Einen ersten Eindruck von der Vielzahl und Vielfalt der
EU-Datenbanken vermittelt Ihnen die einschlägige Portalseite auf
dem Europa Server (http://tinyurl.com/3pjao3),
auf der Sie sich diese entweder geordnet nach Bereich - wie im
nachstehenden Screenshot, der einen kleinen Ausschnitt einer
sehr, sehr langen Seite zeigt - oder in alphabetischer
Reihenfolge anzeigen lassen können. |
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Handhabung |
Glücklicherweise lassen sich über die Sprachwahl (nur für die
Datenbankübersicht!; die Inhalte der meisten Datenbanken sind
meistens nur in Englisch - und manchmal in Französisch -
verfügbar), die Kurzbeschreibungen und die Möglichkeiten der
Sortierung in vielen Fällen recht rasch die Datenbanken finden,
die Sie benötigen. GASP - Gemeinsame Außen- und
Sicherheitspolitik (Ratsdokumente); Internationale Abkommen;
Socrates/Erasmus etc. - das ist alles unmittelbar verständlich.
Das gilt allerdings nicht für die Anlage und Handhabung der
einzelnen Informationsquellen. Sie sind deswegen darauf
angewiesen, über den Hyperlink im Inhaltsverzeichnis zur
jeweiligen Datenbank zu springen und dort nach weiteren
Hinweisen zur Nutzung zu suchen, die vielfach vorhanden sind. |
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EUR-Lex |
Es ist deutlich geworden, dass der Versuch, Ihnen auch nur einen
kursorischen Überblick geben zu wollen, eines dicken Buches
bedurft hätte. Wir wollen uns deshalb darauf beschränken, die
beiden wichtigsten EU-Datenbanken vorzustel-len, nämlich EUR-Lex
und PreLex.
EUR-Lex (http://tinyurl.com/4ota5c)
bietet einen kostenlosen Zugang zu den Rechtsvorschriften der
Europäischen Union. Über das System können das Amtsblatt der EU
sowie die Verträge, Rechtsetzungsakte, Rechtsprechung und die
vorbereitenden Rechtsakte eingesehen werden. Erläuterungen zur
Website finden Sie auf einer gesonderten Seite unter der Adresse
http://tinyurl.com/3l5gzl.
Darüber
hinaus stehen Ihnen über die Links "Wegweiser", "FAQ" und "Hilfe"
auf der Eingangsseite weitere Informationen zur Verfügung. |
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PreLex |
Hochinteressante
Einblicke in den EU-Entscheidungsprozess ermöglicht PreLex
(http://tinyurl.com/5qf78n).
Diese Datenbank enthält Informationen ab 1976 (!) und wird
täglich aktualisiert. Sie beschreibt Verfahren, die durch
offizielle Dokumente (Vorschläge, Empfehlungen, Mitteilungen usw.)
in Gang gesetzt wurden, die die Kommission an den Rat, das
Europäische Parlament sowie die anderen Organe und Einrichtungen
weitergeleitet hat. Jedes Dossier enthält die jeweiligen Etappen
(Übermittlung an den Rat, Stellungnahme des EP, förmliche
Annahme durch den Rat usw.).
Über Links können die zitierten Dokumente, die in elektronischer
Form auf den Webseiten der Kommission oder auf anderen Webseiten
vorhanden sind, aufgerufen werden. Auch hier stehen, unter
anderem über den Link "Description of the database", der ein
eigenes neues Fenster öffnet, Information zur Anlage und Nutzung
der Datenbank zur Verfügung.
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[Autor: Prof. Dr. Wolfgang Schumann]
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